Magnesium transdermal

Magnesiumtherapie durch die Haut (Rezeptur Dr. Kammermayer)

Die 30% wässrige Lösung des Magnesiumsalzes wird auch „Magnesiumöl“ genannt, weil in Wasser gelöstes Magnesiumchlorid beim Einreiben auf die Haut leicht ölig und pflegend wirkt.

Warum ist Magnesium so wichtig? Symptome von Magnesiummangel

Magnesium ist an über 300 elementaren Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt. Es ist daher ein lebenswichtiger Mineralstoff für Muskeln und Skelett, aber auch für viele Körperfunktionen und Organe. Sehr wichtig ist Magnesium für die Nervenfunktion und das vegetative Wohlbefinden. Empfohlen wird eine tägliche Aufnahme von mindestens 400 mg Magnesium.

Magnesiummangel ist weit verbreitet, auch bei Kindern und bei alten Menschen. Die Symptome sind vielfältig: Waden- und Muskelkrämpfe, Nervosität, innere Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Schlafstörungen, Lidzucken, Depressionen, Diabetes, Herzrhythmusstörungen.

Procain-Basen-Infusion

Procain-Basen-Infusion mit hochdosierter Magnesiuminfusion

Intravenöse Schmerztherapie mit heilender Wirkung und kombinierten Effekten, die mit den üblichen Schmerzmedikamenten nicht erzielt werden können.

Sehr gute Verträglichkeit, daher besonders geeignet bei therapieresistenten Schmerzen, bei Nebenwirkungen oder Unwirksamkeit der bisherigen Schmerzmedikamente.

Basentherapie

Basentherapie zur Säure-Basen Regulierung (Pufferung) bei Fehlernährung - Übersäuerung - Schmerzen:

Sind Sie sauer...?

Die Ursache für viele Erkrankungen der Wohlstandsgesellschaft liegt in der Art unser Nahrungsmittel (zuviel Fleisch, Fett und Zucker), in der Lebensweise (Stress, Schlafmangel, Alkohol und Nikotin) und im Bewegungsmangel.

Als Folge haben heute sehr viele Menschen einen übersäuerten Organismus. Das bewirkt einen relativen Sauerstoffmangel in der Zelle, so dass die Energiegewinnung zunehmend unergiebig wird. Bei diesem Prozess fällt unter anderem Milchsäure an, die die Leber und den Stoffwechsel belastet. Die Kapazität der Niere für die Säureausscheidung wird zeitweise überschritten und die überschüssigen Säuren in den Gewebezellen abgelagert - wir werden „sauer“, abgeschlagen, müde.

Kausystem CMD

Cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD)

Der Begriff Cranio-mandibuläre Dysfunktion bedeutet Kiefer-Kaumuskel-Funktionsstörung und kommt von "Cranium" (Schädel), "Mandibula" (Unterkiefer) und "Dysfunktion" (Fehlfunktion). Als Abkürzung wird CMD verwendet. CMD steht für eine Fehlfunktion im Zusammenspiel von Ober- und Unterkiefer, bedingt durch Störungen in der Funktion von Zähnen, Kiefergelenken und Kiefer-Kaumuskulatur.

Muskelschmerz

Myofasziale Schmerzen - die unerkannte Volkskrankheit

Das myofasziale Schmerzsyndrom ist in der klinischen Praxis weit verbreitet. Pathophysiologisch und diagnostisch nehmen die Muskel-Triggerpunkte eine zentrale Rolle ein. Muskel-Triggerpunkte weisen folgende Charakteristika auf:

  • Punkt- und strangförmige Muskelverhärtungen
  • Ischämische Muskelkontrakturen
  • oft in entfernte Körperbereiche ausstrahlende Schmerzen, („referred pain“)
  • häufig brennender Schmerzcharakter mit Parästhesien, teils einschießende Attacken („pseudo-neuropathischer Schmerz“)
  • Manuelle Diagnostik ist wegweisend! Druck/Stimulation der Triggerpunkte mit starkem, wiedererkennbaren Schmerz
  • Patient erkennt seinen Schmerz wieder („jump sign“)
  • Umschriebene Muskelkontraktionen („twitch response“) bei Injektion in den Triggerpunkt

Obwohl die manuelle Untersuchung entscheidende Befunde bringt und einfach durchführbar ist, wird myofaszialer Schmerz unterschätzt und oft nicht in die Differentialdiagnostik von Schmerzsyndromen mit einbezogen. Die übliche (Geräte-) Diagnostik und bildgebende Verfahren können nur strukturelle Veränderungen nachweisen, aber keine Triggerpunkte und die resultierenden komplexen Funktionsstörungen der Muskulatur.

Spezielle myofasziale Schmerzsyndrome sind die Cranio-mandibuläre Dysfunktion (CMD) und das Piriformis-Syndrom.

In meiner Praxis wird das von Travell und Simons begründete Therapiekonzept konsequent umgesetzt: Individuelle manuelle Diagnostik (bei jedem Termin), Therapeutische Lokalanästhesie mit Procain 0.5% in Serie, Kältetherapie (mit Spray), Detonisierung (Dehnübungen), Physiotherapie und Osteopathie.

Das ideale Lokalanästhetikum zur regulativen Therapie der Triggerpunkte ist Procain, da aktiv hyperämisierend und für den Muskel am verträglichsten (alle Amid-strukturierten LA sind vasokonstriktorisch!). Als Konzentration reicht 0.5%, damit ist auch eine hohe Sicherheit gewährleistet. Die Allergierate ist im Vergleich zu anderen LA nicht erhöht (die Berichte waren auf Konservierungsstoffe zurückzuführen). Bei multilokulären Muskelverspannungen und Triggerpunkten hat sich die hochdosierte Procain-Basen(Bikarbonat)-Infusion mit intravenösen Magnesiumgaben sehr bewährt. Die Infusionen dauern 1-2 Stunden und sind sehr gut verträglich. Meist sind 6-8 Infusionen notwendig, damit die Muskelschmerzen deutlich gebessert oder verschwunden sind.

Zusätzlich wird die Triggerpunkt-Therapie in einem multimodalen Ansatz kombiniert mit Koanalgetika (TCA, Flupirtin, Methcarbamol) (cave: Opiate sind unwirksam bei Muskelschmerz), Entspannungstherapie nach Jacobson (Gruppe), und Bewegungstraining mit Ausdauertherapie (Gruppe).

Häufige Komorbiditäten beim myofaszialen Schmerzsyndrom sind Angst und Depression, die unbedingt mitbehandelt werden sollten (Psychotherapie).

Eine interdisziplinäre Behandlung wird ermöglicht durch Abstimmung und Koordination der Therapie mit Psychotherapeuten und Physiotherapeuten.

Ambulantes Schmerzzentrum München

  • Umfassende Diagnostik mit Schmerzfragebogen, gezielte körperlich-manuelle Untersuchung, Triggerpunktdiagnostik
  • Individueller Schmerztherapieplan
  • Kombination verschiedener Behandlungsmethoden nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen und Leitlinien
  • Procain-Basen-Infusionen, Nervenblockaden, Triggerpunkt-Injektionen, Neuraltherapie, Medikamentenpumpen, TENS-Therapie
  • Schwerpunkt: Behandlung myofaszialer Schmerzen (Muskeln-Sehnen als Ursache Kopf- und Rückenschmerzen, Migräne, Gelenkschmerzen, Kiefer-Kaumuskelschmerzen (CMD), Beckenbodenschmerzen
  • Stoßwellentherapie mit dem derzeit modernsten und besten Gerät (Kombination von radialen und fokussierten Stoßwellen, zusätzlich Bindegewebsmassage und Lymphdrainage)

www.ambulantes-schmerzzentrum.de

Dr. med. Stefan Kammermayer

Facharzt für Anästhesie / Spezielle Schmerztherapie

Mitglied Berufsverband bayer. Schmerztherapeuten

Gutachter für die Sozialgerichte, Algesiologe Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

Hans-Joachim Balzat

Facharzt für Anästhesie, Spezielle Schmerztherapie

Mitglied Berufsverband bayer. Schmerztherapeuten

Mitglied deutsche Schmerzgesellschaft e.V.