Lithiumtherapie oral mit low-dose (niedrig-Dosis) zur Substitutionstherapie

Lithium ist ein Metallion (wie Eisen, Natrium, Kalzium) und als essenzielles Spurenelement für alle Lebewesen wichtig. Lithium ist aber häufig zu wenig oder nicht in der Nahrung/Wasser enthalten.

In der Niedrig-Dosis (low-dose) Therapie wirkt Lithium beim Menschen entspannend, psycho-vegetativ ausgleichend, Nervenschützend (neuroprotektiv) und gegen Entzündungen und Neurostress im Gehirn. In der low-dose Dosierung von 5mg Lithium pro Tag gibt es keine Nebenwirkungen. Eine Blutspiegel-Kontrolle ist nicht notwendig, es gibt keine Nebenwirkungen, auch nicht auf die Schilddrüsen-/Nierenfunktion (wie psychiatrische Hochdosis-Therapie, s. unten).

Ein Schutz vor Virusinfektionen und vor schweren Krankheitsverläufen (bei Corona) wissenschaftlich nachgewiesen. Die low-dose Lithiumeinnahme schützt vor den Folgen von Virusinfektionen und vor chronischen postviralen Störungen (z.B. dem Post-Covid-Syndrom.

Es wird empfohlen, für 3 Monate eine Dosis von 10mg Lithium (als Lithiumorotat), und dann weiter  als Dauertherapie 5mg Lithium pro Tag einzunehmen. Lithium wirkt nachweislich gegen Stress-Symptome, psychovegetative Beschwerden und ständige Anspannung bei chronischen Schmerzen („Neurostress“), gegen ständige Muskelanspannungen, aber auch bei neurovegetativen Störungen unseres Gehirns und bei Immunschwäche und Post-COVID-Störungen.

Eine Lithium-Substitution ist für die Gesundheit von vielen Menschen positiv und bedeutsam, vor allem bei chronischen Schmerzen, Stress und psycho-vegetativen Störungen (Ängste, Depressive Symptome). Es handelt sich um die Substitution eines essentiellen Spurenminerals  zur Behandlung von chronischem Stressreaktionen und von Neuro-Immunologischen Stressreaktionen und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Gehirnfunktionen und das Immunsystem.

Die Verordnung von Lithiumorotat für eine low-dose Therapie als ist in Deutschland nur mit ärztliche Rezept möglich!

Literatur: 

Klassische Hochdosis-Lithiumtherapie in der Schulmedizin:

Zur Lithiumtherapie bei psychiatrischen Erkrankungen (affektive bipolare Störungen, Depression)  mit Lithiumcarbonat verwendet Dosierungen, die um bis zu 100-fache höher sind als bei der low-dose-Lithiumgabe. In dieser Hochdosis-Therapie hat Lithium eine sehr gute, seit Jahrzehnten nachgewiesene positive Wirkungen bei Depressionen/affektiven Störungen. Es sind dann allerdings Blutspiegelkontrollen notwendig. Mögliche Nebenwirkungen sind Schilddrüsen- , Nierenstörungen.

Bitte beachten:

Alle hier dargestellten Äußerungen/Empfehlungen zur Lithium basieren auf öffentlich zugänglichen Dokumenten und medizinischen Studien. Dr. Kammermayer übernimmt aber keine Gewähr für den Inhalt/etwaige Fehler. Dies gilt auch für Mengenangaben. Diese beziehen sich in der Regel auf den Bedarf eines durchschnittlichen Erwachsenen. Abweichungen in der Dosierung könnten sich durch Lebensweise, Ernährung (z.B. vegan), Geschlecht, Alter, Körpergröße, Vorerkrankungen und vorbestehende Medikationen ergeben.

Eine Supplementierung sollte daher, nicht nur aufgrund der in Deutschland bestehenden Rezeptpflicht, unbedingt nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Dr. Kammermayer übernimmt keine Haftung für eigenmächtige Einnahme!  Achtung: Lithium-Präparate müssen vor Kindern geschützt aufbewahrt werden.

 

Dr. med. Stefan Kammermayer

Facharzt für Anästhesie / Spezielle Schmerztherapie

Mitglied Berufsverband bayer. Schmerztherapeuten

Gutachter für die Sozialgerichte, Algesiologe Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

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